BURGTHEATER WIEN I KASINO

Der Wind in den Weiden

 

Was hat es mit den großen Köpfen bei „Der Wind in den Weiden" auf sich? Saha: „Das sind die Menschen. Sie erinnern an das Buch ,Wo die wilden Kerle wohnen‘ von Maurice Sendak. Die Tiere tragen raffinierte Masken. Sie reagieren in ,Der Wind in den Weiden‘ ähnlich wie Kinder. Sie leben im Moment, sind nicht strukturiert. Eigentlich stören die Erwachsenen die Welt der Kinder mit all ihren Regeln und Gesetzen und mit ihrer Moral." Welche sind die Lieblingsfiguren der beiden Künstlerinnen aus dem Buch? Saha: „Ich mag den Maulwurf total gern. Er geht mit einer ganz offenen Naivität in die Welt und entdeckt alles neu." 

 

Die Presse Schaufenster, 22.11.2018

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"Doch bei der zweistündigen mitunter etwas langatmigen Aufführung für Kinder ab sechs Jahren bleibt vor allem die prächtige Ausstattung in Erinnerung. Die gewitzten Tierkostüme von Devi Saha und die feinsinnigen Bühnenillustrationen von Vanessa Eder-Messutat sind überaus gelungen."

 

Wiener Zeitung, 27.11.2018

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DAS OFF THEATER

LILIOM.CLUB

 

"Der Theatersaal ist ein Wiener U-Bahn-Schacht, das Publikum auf beiden Seiten. Das Vorhandensein eines Mistkübels ändert nichts daran, dass es meistens ziemlich ausschaut. Die Wände rundherum sind mit Sprüchen wie "Mutti ist die Bestie" und "We all bleed the same colour" vollgesprüht."

 

 "Ohne bis zur Unerträglichkeit zu übertreiben, tobt sich das Ensemble ebenso aus wie Ausstatterin Devi Saha und bringt so den eigenen grotesken Stil zur Blüte. Am Ende wundert sich niemand mehr, dass am Tor zum Himmel ein Wiener Mistkübler wacht."

 

FALTER, 17.10.2018

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BÜHNE BADEN

Die Fürstin/ Kaiserliebe

 

"Entsetzen bei den Gesandten in gelb, rot und grün – durch die köstlichen Kostüme von Devi Saha noch einmal herrlich übersteigerte Karikaturen affektierter Diplomaten."

 

 

"Besonders lebt die Inszenierung aber von den wunderbaren Kostümen von Devi Saha mit feinen Details. Jene für Franz Stephan, Maria Theresia und die Hofdamen sind zeittypisch und seriös, jene für das Ballett schon etwas freier und bei den Gesandten sehr witzig. Graf Pepi und seine Edelknaben sind kuriose Rokokopunks. Und Gräfin Fuchs als schwarzer Schwan..."

 

Opern Loderer, 20.12.2017

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LANDESTHEATER COBURG

Die kleine Hexe

 

"Devi Saha hat die Typen mit ihren Kostümen einfallsreich charakterisiert, rosenbeinig die kleine Hexe und rosenbeinig sogar den vielfedrigen Raben Abraxas, düster schillernd die bösen Hexen. Nils Liebscher und Vincent Wojdacki springen versiert in diverse prägnante Charaktere. Die Statisterie des Landestheaters versammelt sich zum wüsten Hexentanz auf dem Blocksberg. - Wenn nach anderthalb für Klein wie Groß unterhaltsame Stunden die kleine Hexe den großen das Hexen abgehext hat, dann ist zumindest die Coburger Theaterwelt bis Weihnachten in Ordnung."

 

inFranken.de, 16.11.2014

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ODEON WIEN

Soliman*Revisited

 

"Der "Muscle Suit", unentbehrliche Unterwäsche jedes Hollywood-Superhelden in Strumpfhosen, reduziert die Darsteller in Bert Gstettners Choreografie "Soliman*Revisited" auf Menschenfleisch, Obduktionsobjekt, der Haut als letztem Besitz beraubter Wesen. Devi Saha hat ihre gepolsterte Kostümbasis mit roten Striemen versehen, die sowohl das Sonnenverbrannte schiffbrüchiger Flüchtlinge als auch die Optik von Gunter Hagens Menschenpräparaten suggerieren und eine changierende Fülle beklemmender Assoziationen auslösen."

 

Kulturwoche.at, 18.10.2011

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SCHAUSPIELHAUS GRAZ

Die Minderleiser

 

"...die Stahlarbeiter in Asbestvollmontur, Helden der Arbeiterklasse, die zu Beginn auf beeindruckende Weise zum Hochofenballett aufmarschieren. Mit ihren metallisch schimmernden Mänteln und ihren Schlacken-Lanzen wirken sie dabei wie die Krieger von Mordor aus Der Herr der Ringe (Kostüme: Devi Saha)."

 

DER STANDARD, 23.04.2007 

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